Die Europäische Union fördert Maßnahmen in unterschiedlichen Sektoren durch Programme, die grenzüberschreitende Projekte -in der Regel besteht das Konsortium aus mindestens drei Partnern aus drei verschiedenen Mitgliedstaaten- mitfinanzieren. EU-Programme tragen zur Erreichung der strategischen Zielsetzungen der EU in den verschiedenen Bereichen bei.

EU-Programme bilden das Instrument zur Auszahlung der sogenannten Direktfinanzierungen, d.h. jenen Finanzierungen deren Verwaltung der Europäischen Kommission obliegt. Die Geldmittel werden von den Generaldirektionen und Exekutivagenturen an die Begünstigten der Finanzierung ausbezahlt.

EU-Programme werden auf Vorschlag der Europäischen Kommission mittels EU-Verordnung vom Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament genehmigt. Die Verordnungen definieren die Zielsetzung der Programme, die Arten von Maßnahmen die finanziert werden, die Begünstigten und das Budget des jeweiligen Programms. Diese werden in jährlichen Arbeitsprogrammen näher beschrieben.

Die Umsetzung und Verwaltung der EU-Programme obliegt den Generaldirektionen und Exekutivagenturen der Europäischen Kommission. In der Regel werden Aufforderungen zur Einreichung von Projektvorschlägen (call for proposals) im EU-Amtsblatt (ABl) und im Internetportal des jeweiligen Programms veröffentlicht. In der Regel deckt der finanzielle Beitrag der direkten EU-Förderungen nur einen Teil der Projektkosten. Die Finanzierungssätze ändern sich je nach Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen.

Hier unten werden die Hauptmerkmale der EU-Programme kurz beschrieben und die Links zu den einzelnen jährlichen Arbeitsprogrammen angegeben.