Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist einer der traditionellen Grundpfeiler der Zusammenarbeit auf Europäischer Ebene.
Die GAP wurde 1962 mit folgenden Hauptzielen eingeführt:
• Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität durch kontinuierlichen technischen Fortschritt, vernünftige Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion und eine bessere Nutzung der Wettbewerbsfaktoren;
• Gewährleistung eines angemessenen Lebensstandards für die landwirtschaftliche Bevölkerung;
• Stabilisierung der Märkte;
• Sicherstellung der Versorgung;
• Gewährleistung von angemessenen Preisen für die VerbraucherInnen.
Seit ihrer Einführung durchlief die GAP mehrere Reformen (die letzte im Jahr 2013), um die komplexe Funktionsweise der Agrarpolitik zu vereinfachen und zu rationalisieren. Die EU stellt sich in diesem Bereich den ständigen Herausforderungen, um eine nachhaltigere, umweltfreundlichere, leistungsfähigere und innovativere Agrarpolitik zu schaffen. Dabei wird hervorgehoben, dass Landwirtschaft nicht nur die Nahrungsmittelproduktion betrifft, sondern auch ländliche Gemeinden, die natürliche Umwelt und ihre Ressourcen. Die EU hat außerdem spezielle Regelungen im Bereich der ökologischen Landwirtschaft, der Produktsicherheit und -kennzeichnung, der Waldressourcen und der Biotechnologie erlassen.

Weiterführende Links:
Europäische Kommission – Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Europäisches Parlament – Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI)

Rat der Europäischen Union – Landwirtschaft und Fischerei (AGRIFISH)

Ausschuss der Regionen – Fachkommission für natürliche Ressourcen (NAT)

 

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