In der aktuellen Ausgabe des EU Update geht es um die Euromontana Veranstaltung: Wie kann man Bergprodukte besser vermarkten?

Euromontana (European multisectoral association for co-operation and development of mountain territories) ist eine Organisation, in der sowohl Agenturen für Regionalentwicklung, Gemeinden, Landwirtschafts- und Umweltvereinigungen, als auch Forschungsinstitute vertreten sind.
Euromontana hat zum Ziel, die Wirtschaft und Landwirtschaft in den Berggebieten zu fördern. Die Organisation setzt sich zudem für eine nachhaltige Entwicklung und für die Verbesserung der Lebensqualität in den Berggebieten ein.
Am 18. Oktober fand in der gemeinsamen Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Brüssel das von Euromontana veranstaltete Event zum Thema der qualitativ hochwertigen Bergprodukte statt wobei untersucht wurde, wie man diese in der EU besser vermarken kann.


Verschiedene VertreterInnen der regionalen und europäischen Politik sowie ExpertInnen aus ganz Europa nahmen an der Veranstaltung teil. Dabei wurde zuerst der Stand der Dinge besprochen und das neue fakultative Qualitätssiegel, welches von der europäischen Gesetzgebung vorgesehen wird. Ein weiteres zentrales Thema war die Europäische Charta für Qualitätsbergprodukte, die von Euromontana ins Leben gerufen wurde.
Während der Veranstaltung wurden verschiedene Vorträge gehalten, in denen erklärt wurde, wie sie die neuen Gesetze anwenden und spezifisch für ihre Produkte, Qualitätssiegel anbringen. So etwa erklärte Alberto Pecorari, des Konsortiums des „Parmigiano Reggiano“, die Implementierung der neuen Gesetzgebung. Er sprach auch kurz über die Geschichte und den Verarbeitungsprozess des Käses, der weltweit bekannt ist.

Nach den Vorträgen der HerstellerInnen und ProduzentInnen der qualitativ hochwertigen Bergprodukte, wurde in einer Diskussionsrunde der Frage nachgegangen, wie es möglich sei, die Implementierung des fakultativen Qualitätssiegels für Bergprodukte zu erleichtern und wie man die Kontrollen diesbezüglich verstärken könnte. An der Diskussion beteiligte sich auch Martin Pazeller, der Direktor der Abteilung Landwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol. Er diskutierte u.a. auch mit Christian Jochum von der österreichischen Landwirtschaftskammer, über ein gemeinsames europäisches Qualitätssiegel für Bergprodukte.

Der Europarlamentarier Herbert Dorfmann, der sich von Anfang an für eine bessere Vermarktung und den Schutz von qualitativ hochwertigen Bergprodukten im Europäischen Parlament einsetzte, unterstrich dies noch einmal in der Abschlussrede der Veranstaltung.

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