Um die europaweiten Herausforderungen bewältigen zu können, erweisen sich die Ressourcen der Europäischen Union als nützliche Instrumente, um Entwicklung, Innovation, Beschäftigungsrate, Produktivität und sozialen Zusammenhalt zu fördern und um ein intelligentes, nachhaltiges und inklusives Wachstum zu ermöglichen.

Allerdings kann es, angesichts der zahlreichen Finanzierungsmöglichkeiten und der nicht immer leicht verständlichen Verfahren und Abläufe sein, dass sowohl die Kenntnis über die Möglichkeiten wie auch ihre Inanspruchnahme begrenzt bleiben. Dies gilt besonders für die große Auswahl an Direktfinanzierungen der Europäischen Kommission.

Nachdem diese Ressourcen zunehmend an Interesse und Bedeutung gewinnen und nachdem die öffentlichen Behörden eine grundlegende Rolle bei der Entwicklung und Förderung des Territoriums spielen, haben der Gemeindenverband und das Außenamt der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol das Projekt „EuroP.E. – Public Entities in Europe“ ins Leben gerufen. Die Initiative zielt darauf ab, die Kenntnisse über die europäischen Direktfinanzierungen und deren Funktionsweise zu vertiefen, um dadurch ein besseres Verständnis und eine größere Inanspruchnahme anzuregen.

In einer ersten Phase des Projekts wird eine Momentaufnahme der Verwendung der europäischen Direktfinanzierungen des öffentlichen Sektors in Südtirol erstellt, wobei damit zusammenhängende Stärken und Schwächen untersucht werden sollen. Zu diesem Zwecke wurde ein kurzer Fragebogen entwickelt, um die Verwendung der EU Direktförderungen im öffentlichen Sektor in Südtirol zu analysieren. Ausgehend von den, im Rahmen dieser Analyse gesammelten Daten, wird ein Leitfaden für den öffentlichen Sektor über die europäischen Direktfinanzierungen ausgearbeitet, wobei auch Lösungen für spezifische Probleme aufgezeigt werden sollen. Das Handbuch will außerdem anhand von Beispielen aufzeigen, wie andere Regionen die Inanspruchnahme europäischer Direktfinanzierungen im öffentlichen Sektor fördern und erleichtern.

 

 
 
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