Das Europäische Solidaritätskorps ist das neue Programm der EU zur Förderung von Solidarität als Wert, insbesondere über Freiwilligentätigkeit. Ziel ist es, das Engagement junger Menschen und Organisationen für zugängliche und hochwertige Solidaritätsmaßnahmen zu steigern und dadurch den Zusammenhalt, die Solidarität, die Demokratie und den Bürgersinn in Europa zu stärken und sich zugleich gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Gemeinschaften zu stärken, wobei der Förderung der sozialen Eingliederung ein besonderes Augenmerk gilt. Es soll aber auch zu all denjenigen Facetten der europäischen Zusammenarbeit beitragen, die für junge Menschen wichtig sind.

Mit einer Mittelausstattung von 375,6 Mio. EUR für den Zeitraum 2018-2020 bietet das Programm Chancen für junge Menschen, Freiwilligentätigkeiten, Praktika und Arbeitsstellen wahrzunehmen und ihre eigenen Solidaritätsprojekte auf die Beine zu stellen.

Das Programm setzt folgende operative Tätigkeiten um:

  • Freiwilligentätigkeit
  • Praktika und Arbeitsstellen
  • Solidaritätsprojekte

Darüber hinaus fördert das Europäische Solidaritätskorps eine Reihe von Qualitäts- und Unterstützungsmaßnahmen sowie das nicht formale und informelle Lernen.

Diese Maßnahmen werden zum Teil auf nationaler Ebene von den nationalen Agenturen und zum Teil auf europäischer Ebene von der EACEA verwaltet. Die Europäische Kommission ist für die Grundsätze und Maßnahmen des Europäischen Solidaritätskorps zuständig und überwacht die gesamte Programmdurchführung.

Zu den von der EACEA verwalteten Maßnahmen des Europäischen Solidaritätskorps zählen:

  • Freiwilligenteams in vorrangigen Bereichen
  • Qualitätssiegel auf europäischer Ebene

Die Europäische Kommission veröffentlicht jedes Jahr eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen. Im Programmleitfaden des Europäischen Solidaritätskorps sind die entsprechenden Maßnahmen und das Antragsverfahren erklärt.

Am 13. Juni 2019 fand in Brüssel ein Informationstag zur Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen statt. Die Veranstaltung analysierte den allgemeinen Kontext des Programms, die Vorbereitung eines erfolgreichen Antrags und auch den Evaluierungsprozess der Vorschläge.

Unten finden Sie die Videos des Tages. In der Plenarsitzung wurden folgende Themen diskutiert: institutioneller Kontext, Rollen und Verantwortlichkeiten, Antragstellung und Auswahlverfahren.
In den folgenden zwei Workshops wurden zwei Themen diskutiert: "Wie man einen erfolgreichen Antrag vorbereitet" und der Bewertungsprozess.

Plenarsitzung

 


Parallele Sitzungen

 

 

 

 

Giulia Chiarel

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