Am Mittwoch, den 4. März 2020, empfing Mag. Simon Lochmann – Direktor des Tiroler Verbindungsbüro in Brüssel – TeilnehmerInnen des Exzellenz Programm Europa (EPE) der Bayerischen Staatskanzlei.

Das EPE ist ein einjähriges, berufsbegleitendes und ressortübergreifendes Fortbildungsprogramm für ausgewählte Nachwuchsführungskräfte in den bayerischen Ministerien mit speziellen Fokus auf Europa. Im Zuge Ihres Brüssel-Aufenthaltes besuchten die TeilnehmerInnen die gemeinsame Vertretung Tirol-Südtirol-Trentino.

Begonnen wurde der Frühstücksempfang von Direktor Lochmann mit einem kurzen Überblick über die Zusammenarbeit der Europaregion/EVTZ Tirol-Südtirol-Trentino, der EUSALP und der Arge Alp. Letztere wurden von Anfang an vor allem von der engen Kooperation Bayerns und Österreichs bestimmt und vorangebracht. Zusätzlich unterstrich Simon Lochmann die Wichtigkeit der EVTZ (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit) in Tirol, Südtirol und Trentino und stellte unterschiedliche Projekte vor, die aus der Zusammenarbeit hervorgehen.

Die anschließende Diskussion mit den bayerischen EPE-TeilnehmerInnen fokussierte vor allem die derzeitige Transitfrage und den Bau des Brennerbasistunnels bzw. der Zulaufstrecken. Im Zuge dessen stellte Direktor Simon Lochmann ausführlich die derzeitige Sachlage dar, betonte aber auch die noch immer existierende enge Freundschaft zwischen Bayern und Tirol. In diesem Sinner erhoffe er sich eine enge zukünftige Kooperation und gemeinschaftliches Handeln, meinte Lochmann.

Weitere Themengebiete die besprochen wurden, waren A1-Bescheinigungen für Dienstreisen und deren Kontrolle im Grenzgebiet in Tirol und die Förderung von Wasserstoff-Technologie in Bayern und der Europaregion.

Exzellenz Programm Bayern Foto

 

 

 

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