Am Freitag den 13. Mai 2016, fand in der gemeinsamen Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino eine Informationsveranstaltung zur SME Innovation Associate Initiative der EASME statt. Eine Initiative im Rahmen des Horizont 2020 Programmes. In der gut besuchten Veranstaltung präsentierte Alessandro Quadri di Cardano, der zuständige Mitarbeiter der EASME, das Programm und welche Ziele erreicht werden sollen. Quadri di Cardano ging dabei detailliert auf die Teilnahmekriterien für KMUs und Forschende ein und welche Schritte zur Teilnahme getätigt werden müssen. In der aktuellen Ausgabe von €uroflash(DE/IT) finden Sie eine weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen der Initiative.

Horizont 2020 ist ein EU Förderprogramm für Forschung und Innovation, dass von 2014-2020 laufen soll. Es verbindet die bisherigen Programme: Wettbewerbsfähigkeit und Innovation und die Programme des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie. Das Programm hat drei Schwerpunkte KOM (2011 808): Wissenschaftsexzellenz, Führende Rolle der Industrie und Gesellschaftliche Herausforderungen.
Innerhalb von Horizont 2020 besteht unter anderem das SME Associate Programm. Mit diesem Programm unterstützt die Europäische Union Klein- und Mittelunternehmen sowie Startups dabei, die besten Forschungs- und Innnovationstalente der Welt einstellen zu können. Die EU finanziert im Rahmen des Programmes, die Anwerbung von Postdoktoranden aus anderen Ländern durch KMUs und Startups.
KMUs haben oft aufgrund von mangelnden Fachkenntnissen und Wissen weniger Möglichkeiten innovativ zu sein. Gleichzeitig ist es für die Unternehmen schwierig Innovationsprozesse effektiv zu gestalten und qualifizierte Fachkräfte zu finden, da KMUs nicht über ein internationales Netzwerk Verfügung bzw. die Bekanntheit von großen Unternehmen.
An diesen Problemen setzt das SME Associate Programm an. Es ermöglicht KMUs und Startups, aus der EU und den Teilnehmerländern von Horizon 2020, den Zugang auf das Know-how von hochqualifizierten Fachkräften aus der ganzen Welt. Die Fachkräfte besitzen mindestens den akademischen Grad PhD und weisen Einschlägige Erfahrung in ihren Gebieten auf. Da das Programm ein erster Versuch auf diesem Feld darstellt, übernimmt die EU die Kosten zunächst für ein Jahr. Das heißt die SMEs erhalten eine individuelle Beihilfe die Gehalt und alle anderen Kosten, die in Verbindung mit der Fachkraft entstehen, deckt.

 

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